Sie sind hier:

Virtuelles Netzwerktreffen des Open Government Labors Bremen/Bremerhaven

Im Netzwerk Digitalambulanzen des Labors Bremen/Bremerhaven werden Treffen der Arbeitsgruppen und regionale Zusammenkünfte bereits seit Start des Projektes im Herbst vergangenen Jahres virtuell durchgeführt. Nun wurde im April 2021 aufgrund der noch immer vorherrschenden Corona-Beschränkungen ein virtuelles Treffen des gesamten Netzwerks Digitalambulanzen einberufen.
Themen dieses Treffens waren die der neue Online-Auftritt des Netzwerkes (www.netzwerk-digitalambulanzen.de) und die Plattform der Open-Government-Labore (www.open-government-kommunen.de ) sowie die Struktur der AGs und der administrative Funktionshintergrund bspw. der Steuerungsgruppe - bestehend aus unterschiedlichen Ressorts der beiden Städte Bremen und Bremerhaven. Diese Informationen sowie der Sachstandbericht über die schon bearbeiteten oder in Durchführung befindlichen Aktivitäten im Netzwerk sowie der Bericht der beiden Koordinatoren:innen über die Öffentlichkeitsarbeit und die Planungen für das laufende Projektjahr fand große Aufmerksamkeit.
Um weitere Informationen über die Nutzung digitaler Medien durch die Generation 60+ zu gewinnen, findet im April eine Befragung von etwa 30.000 zufällig ausgewählten Bürger:innen im Land Bremen durch das Statistische Landesamt Bremen statt. Auch hierüber wurde bei dem Treffen informiert und dazu aufgerufen bei dbzgl. Anfragen Unterstützung beim Ausfüllen der Fragebogen anzubieten.
Ein weiteres Schwerpunktthema bestand in der Ergebnispräsentation der schon durchgeführten und durch die wissenschaftliche Begleitforschung evaluierten Innovationsprojekte. Die Erkenntnisse aus der ersten Vorhabenwelle fließen nun in die Konzipierung weiterer innovativer Angebote für Senioren:innen ein. Dieses Arbeitsfeld wird ebenfalls wie die Themen Schulungsunterlagen, Train-the-Trainer, Logistik von Leihgeräten und Second Level Support als Thema aufgenommen und im Netzwerk durch den gemeinsamen fachlichen Austausch in Arbeitsgruppen bearbeitet. Eine Bedarfserhebung bei allen Netzwerkpartner bzgl. ihrer Anforderungen an Trainer, Unterstützungskräfte und Schulungen zur Fortbildung dieser wurde ergänzend angeschoben.
Die 34 Teilnehmenden haben ihr Interesse an einem regelmäßigen fachlichen Austausch, der Entwicklung neuer Angebote für Senioren:innen und insgesamt einem regen Ideenaustausch bekundet. Die gemeinsame Freiwilligenakquisition für die Vermittlung digitalen Wissens an die älteren Bürger:innen und das Entstehen von Synergien in der gemeinsamen Arbeit sind ebenfalls wichtige Aufgaben für die Kooperationspartner des Netzwerks Digitalambulanzen. Der deutliche Engagements-Willen aller Netzwerkakteure zeigt, wie wichtig die Arbeit dieses Labors ist und dass ein großen Bedarf an gemeinsamen Aktivitäten zur Einbindung möglichst vieler gerade älterer Bürger:innen in die digitale Welt besteht.

Netzwerktreffen 14. April 2021